Hi,
Thomas und ich sind wieder im Lande. Wir haben Sonne mitgebracht, aber anscheinend nicht genug, morgen regnets wieder, sorry, for that.
Mein Freund Dago hat ein Blog eröffnet, um zum Beispiel seine Abenteuer in New York (Auslandssemester) zu dokumentieren. Anscheinend hat er einige Schwierigkeiten ne Wohnung für die vier Monate zu finden. Weiß jemand von Euch jemanden der rein zufällig ein Zimmer in New York frei hat?
Hier sein Blog:
http://dago-in-new-york.blogspot.com/
Good luck, Dago.
02 September 2006
31 August 2006
Laute Baeume
Hier unser letzter Post aus Malta. Morgen sind wir wieder in Deutschland und fallen Euch persoenlich auf die Nerven.
Auf Malta stehen ueberall (naja... sagen wir mal spaerlich gesaet) Baeume rum und ein paar von denen sind recht laut. Zuerst dachten wir uns: Tja die schreien halt den ganzen Tag nach Wasser, wie Babys. Aber nach einer Weile daemmerte uns, dass das wohl nicht sein kann. Schliesslich sind wir hier nicht in einer Terry Pratchet Geschichte.
Also was macht da so Krach? Wir haben uns darauf geeinigt, dass es eine Art Tier sein muss. Wir vermuten, dass es sogar eine bestimmte Art ist. Hier im speziellen wahrscheinlich eine laute Grillenart.
Trotz intensiver Bemuehungen unsererseits dieses Tier ausfindig zu machen, bleiben wir bis heute den Beweis der Existenz dieser possierlichen Wesen schuldig. Vielleicht besitzen sie ja eine Art Tarnkappenvorrichtung aehnlich dem Tarnmechanismus des klingonischen "Bird of Prey".
Gerne vernehmen wir natuerlich Eure Gedanken hierzu.
Cya soon.
ps: Noch eine Geschaeftsidee von Thomas und Toni: Hier gibt es keine richtige Pommesbude mit Currywurst und richtigem Doener. Und das bei all den Deutschen hier.
Auf Malta stehen ueberall (naja... sagen wir mal spaerlich gesaet) Baeume rum und ein paar von denen sind recht laut. Zuerst dachten wir uns: Tja die schreien halt den ganzen Tag nach Wasser, wie Babys. Aber nach einer Weile daemmerte uns, dass das wohl nicht sein kann. Schliesslich sind wir hier nicht in einer Terry Pratchet Geschichte.
Also was macht da so Krach? Wir haben uns darauf geeinigt, dass es eine Art Tier sein muss. Wir vermuten, dass es sogar eine bestimmte Art ist. Hier im speziellen wahrscheinlich eine laute Grillenart.
Trotz intensiver Bemuehungen unsererseits dieses Tier ausfindig zu machen, bleiben wir bis heute den Beweis der Existenz dieser possierlichen Wesen schuldig. Vielleicht besitzen sie ja eine Art Tarnkappenvorrichtung aehnlich dem Tarnmechanismus des klingonischen "Bird of Prey".
Gerne vernehmen wir natuerlich Eure Gedanken hierzu.
Cya soon.
ps: Noch eine Geschaeftsidee von Thomas und Toni: Hier gibt es keine richtige Pommesbude mit Currywurst und richtigem Doener. Und das bei all den Deutschen hier.
Vorausschauendes Hupen
Das Prinzip, dass man Zuhause in der Fahrschule lernt nennt sich vorrausschauendes defensives Fahren. Um so schneller man faehrt um so weiter schaut man nach vorne um eventuelle Gefahrensituationen zu erkennen und seine Geschwindigkeit anzupassen um einen Unfall zu verhindern. Wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen, funktioniert das im Allgemeinen ganz gut.
Hier in der Gegend (um ehrlich zu sein einfach im Ganzen Sueden) ist ein etwas anderes Verfahren in der Praxis zu erkennen. Wir haben es auf den Namen "Agressives Fahren mit vorrauschauendem Hupen" getauft.
Es funktioniert ganz aehnlich wie unseres, nur ein klein wenig anders. Man faehrt so wie man Lust hat, und haelt sich ungefaehr an Fahrbahn und Geschwindigkeit (bei dem einen mehr bei dem anderen weniger) und sobald man auch nur den Hauch einer Gefahr erkennt oder auch nur vermutet hupt man wild und drueckt aufs Gas um der Gefahr zu entgehen. Abgeschlossen wird das erfolgreiche Fahrmanoever dann durch ein wiederholtes Hupen zum Abschied.
Funktioniert in der Praxis auch sehr gut. Gestern haben wir gesehen was passiert, wenn man keines der beiden Verfahren einsetzt. Da ist naemlich ein Wagen hinten auf einen stehenden Bus aufgefahren. War allerdings nicht unser Bus.
Also, hupen oder gucken. :-)
Hier in der Gegend (um ehrlich zu sein einfach im Ganzen Sueden) ist ein etwas anderes Verfahren in der Praxis zu erkennen. Wir haben es auf den Namen "Agressives Fahren mit vorrauschauendem Hupen" getauft.
Es funktioniert ganz aehnlich wie unseres, nur ein klein wenig anders. Man faehrt so wie man Lust hat, und haelt sich ungefaehr an Fahrbahn und Geschwindigkeit (bei dem einen mehr bei dem anderen weniger) und sobald man auch nur den Hauch einer Gefahr erkennt oder auch nur vermutet hupt man wild und drueckt aufs Gas um der Gefahr zu entgehen. Abgeschlossen wird das erfolgreiche Fahrmanoever dann durch ein wiederholtes Hupen zum Abschied.
Funktioniert in der Praxis auch sehr gut. Gestern haben wir gesehen was passiert, wenn man keines der beiden Verfahren einsetzt. Da ist naemlich ein Wagen hinten auf einen stehenden Bus aufgefahren. War allerdings nicht unser Bus.
Also, hupen oder gucken. :-)
Busfahrer
Moin,
hier noch ein Nachtrag zum Thema Bus. Man sollte immer mit Kleingeld zahlen, moeglichst passend. Ansonsten kann es passieren, dass man zuwenig Kleingeld zurueck bekommt. Das scheint dem ein oder anderen noch einleutend zu sein.
Aber es geht auch anders rum. Thomas und ich haben dem Busfahrer aus Versehen zu wenig Geld gegeben (so 6c, oder so) und das war dann auch OK!
hier noch ein Nachtrag zum Thema Bus. Man sollte immer mit Kleingeld zahlen, moeglichst passend. Ansonsten kann es passieren, dass man zuwenig Kleingeld zurueck bekommt. Das scheint dem ein oder anderen noch einleutend zu sein.
Aber es geht auch anders rum. Thomas und ich haben dem Busfahrer aus Versehen zu wenig Geld gegeben (so 6c, oder so) und das war dann auch OK!
30 August 2006
Zwei Hauptstaedte, ein Land
Technisch gesehen hat Malta natuerlich nur eine Hauptstadt, naemlich Valetta. Aber historisch betrachtet war Mdina die erste Hauptstadt von Malta.
Mdina ist ein schnuckeliges burgartiges Staedtchen, welches inzwischen mit Rabat zusammen gewachsen ist. Das einzige was sie noch trennt ist ein Graben, in dem ein Garten angelegt und seltsamer Weise ein Tennis-Platz ist (selbstredend auf rotbemaltem Beton). Haben die Ritter damals schon Tennis gespielt?
In Mdina leben sagenhafte 390 Menschen (laut Reisefuehrer) und die haben da drinen fast fuer jeden eine Kirche... naja zumindestens fast. Es sind so 5 oder 6, dazu ein Kloster. Enge aber helle schoene Gassen, alles aus hellem Kalkstein gebaut. Sehr zu empfehlen ist ein nettes Cafe-Bistrorestaurant am Rande von Mdina namens "Fontanella Tea Gardens". Von hier aus hat man einen wunderschoenen Ausblick quer ueber die Insel, denn Mdina ist auf einer Anhoehe gebaut (was hier zweifelsohne bestimmt als Berg bezeichnet wird). Nicht zu empfehlen ist es von Mdina aus nach Buskettgarden zu laufen... no comment.
Valletta ist spaeter nachdem der Johanniter-Orden die Tuerken zurueck gedraengt hatten durch etliche Spenden von christlichen Fuersten fuer diese Tat als Festungsstadt angelegt worden. Sie hat ringsrum meterdicke Mauern und ist am Grand Harbour angelegt. Dies ist im Mittelmeer raum der groesste natuerliche Meerhafen. Er ist auch heute noch der wichtigste Hafen von Malta. Valletta ist teils kleines Dorf, mit netten kleinen Gassen... teils geschaeftige Hauptstadt mit viel Tourismus und einer schoenen Einkaufstrasse. Dennoch ist Valletta eine recht kleine Stadt. Sie ist inzwischen mit Floriana zusammengewachsen, wo sich der Busbahnhof befindet. Das ist schon lustig: In einem Moment befindet man sich noch in Valletta, dann geht man durch einen Torbogendurchgang (Thomas: Maltas Brandenburger Tor!) und befindet sich in Floriana auf dem Busbahnhof.
Mdina ist ein schnuckeliges burgartiges Staedtchen, welches inzwischen mit Rabat zusammen gewachsen ist. Das einzige was sie noch trennt ist ein Graben, in dem ein Garten angelegt und seltsamer Weise ein Tennis-Platz ist (selbstredend auf rotbemaltem Beton). Haben die Ritter damals schon Tennis gespielt?
In Mdina leben sagenhafte 390 Menschen (laut Reisefuehrer) und die haben da drinen fast fuer jeden eine Kirche... naja zumindestens fast. Es sind so 5 oder 6, dazu ein Kloster. Enge aber helle schoene Gassen, alles aus hellem Kalkstein gebaut. Sehr zu empfehlen ist ein nettes Cafe-Bistrorestaurant am Rande von Mdina namens "Fontanella Tea Gardens". Von hier aus hat man einen wunderschoenen Ausblick quer ueber die Insel, denn Mdina ist auf einer Anhoehe gebaut (was hier zweifelsohne bestimmt als Berg bezeichnet wird). Nicht zu empfehlen ist es von Mdina aus nach Buskettgarden zu laufen... no comment.
Valletta ist spaeter nachdem der Johanniter-Orden die Tuerken zurueck gedraengt hatten durch etliche Spenden von christlichen Fuersten fuer diese Tat als Festungsstadt angelegt worden. Sie hat ringsrum meterdicke Mauern und ist am Grand Harbour angelegt. Dies ist im Mittelmeer raum der groesste natuerliche Meerhafen. Er ist auch heute noch der wichtigste Hafen von Malta. Valletta ist teils kleines Dorf, mit netten kleinen Gassen... teils geschaeftige Hauptstadt mit viel Tourismus und einer schoenen Einkaufstrasse. Dennoch ist Valletta eine recht kleine Stadt. Sie ist inzwischen mit Floriana zusammengewachsen, wo sich der Busbahnhof befindet. Das ist schon lustig: In einem Moment befindet man sich noch in Valletta, dann geht man durch einen Torbogendurchgang (Thomas: Maltas Brandenburger Tor!) und befindet sich in Floriana auf dem Busbahnhof.
Fruechtchen raten
Ok, hier eine Aufgabe fuer Euch. Ich wette Dago erraet es zuerst.
In Malta gibt es Unmengen von grossen Kakteen, welche so komische Fruechte an den Blaettern tragen. Die sind rund... mathematisch ausgedrueckt ellipsoid... Also eifoermig. (Thomas meint ich waere ein Klugscheisser. Der Penner) Die haben verschiedene Farben von gruenlich gelb ueber leicht rot bis roeter gruenlich. Ausserdem haben die Stacheln oder sowas quer ueber die Oberflaeche verteilt. Anscheinend kann man die auch essen, da wir diese Fruechte auch in verschiedenen Obstlaeden hier gefunden haben.
Bonusfrage, woran erkennt man ob die reif sind?
In Malta gibt es Unmengen von grossen Kakteen, welche so komische Fruechte an den Blaettern tragen. Die sind rund... mathematisch ausgedrueckt ellipsoid... Also eifoermig. (Thomas meint ich waere ein Klugscheisser. Der Penner) Die haben verschiedene Farben von gruenlich gelb ueber leicht rot bis roeter gruenlich. Ausserdem haben die Stacheln oder sowas quer ueber die Oberflaeche verteilt. Anscheinend kann man die auch essen, da wir diese Fruechte auch in verschiedenen Obstlaeden hier gefunden haben.
Bonusfrage, woran erkennt man ob die reif sind?
29 August 2006
Felsen revisited
Hi,
heute mal ein Abendspost von uns. Wir waren naemlich heute den ganzen Tag auf einer Round Malta Comino Tour. Heisst im Klartext: In Sliema aufs Schiff (die Mecklenburg, altes Ossi-Schiff), die Kueste entlang hoch nach Comino (normalerweise gehts erst unten rum um Malta, aber da war heute schlechteres Wetter... heisst Wolken bei 28 Grad). Dort dann erstmal Pause in der Blauen Lagune.
Wow. Sehr geiles Fleckchen. Kristallklares Wasser. Man kann dort fast ueber all stehen im Wasser. Sehr schoener Sand, allerdings nur im Wasser, sonst Felsstrand. Und sehr begrenzter Platz. Als wir hinkamen waren alle Plaetze am Felsstrand schon belegt, selbst die unbequemen (die Felsen waren nicht glatt, sondern vom Meerwasser zerklueftet). Wir sind einfach an einer Stelle runter ans Wasser geklettert und dann ab ins Wasser, wer will sich schon in die Sonne legen?
Thomas hat seine extra spezial Bergsteigerfreeclimbingtaucherschuhe angelassen, wegen den Felsen. Toni hat die sportliche Variante gewaehlt und ist einfach per Kopfsprung ueber selbige hinweggefegt. (Toni luegt! Er hat sich feige an eine nict so steile stelle begeben, um dort sanft ins Wasser gleiten zu lassen! :-)) Die Wahrheit liegt irgendwo im Wasser, sucht sie euch selbst. Was jedenfalls feststeht ist, dass Thomas seine Schuhe unter einen Felsen geklemmt hat, weil es anscheinend doch ein wenig zu unbequem zum schwimmen ist. Nachdem wir dann ein Weilchen im Wasser gechillt haben, machte Thomas Bekanntschaft mit einer Feuerqualle. Sein Arm sieht immer noch ein wenig rot aus... aber Ihr haettet die arme Qualle sehen muessen. Die wird wohl lange keinen mehr anbrennen. Bei unserer Rueckkehr an oben genannten Felsen musste Thomas feststellen, dass seine Schuhe sich in Luft aufgeloest hatten... So schien es zumindestens. Er entdeckte sie dann nach unserem barfuss Aufstieg im nahbeihen Wasser. Er stuerzte sich todesmutig die Klippen hinab um sie zu retten (seltsamerweise will er diese "Verschoenerung" der Wahrheit nicht berichtigen...).
Anschliessend ging es zum interessanten Teil... die Westseite von Malta... Um es kurz zu fassen es gibt da zwei Dinge die interessant waren... Fels, Fels und Fels (das war eins) und Toni wie er gegen die Wellen ankaempfte, die ihm wie zu erwarten war ein wenig zu setzen. Aber wir haben beides ueberwunden und sitzen nun frisch gestaerkt hier im Internet-Cafe "Cybersurf".
heute mal ein Abendspost von uns. Wir waren naemlich heute den ganzen Tag auf einer Round Malta Comino Tour. Heisst im Klartext: In Sliema aufs Schiff (die Mecklenburg, altes Ossi-Schiff), die Kueste entlang hoch nach Comino (normalerweise gehts erst unten rum um Malta, aber da war heute schlechteres Wetter... heisst Wolken bei 28 Grad). Dort dann erstmal Pause in der Blauen Lagune.
Wow. Sehr geiles Fleckchen. Kristallklares Wasser. Man kann dort fast ueber all stehen im Wasser. Sehr schoener Sand, allerdings nur im Wasser, sonst Felsstrand. Und sehr begrenzter Platz. Als wir hinkamen waren alle Plaetze am Felsstrand schon belegt, selbst die unbequemen (die Felsen waren nicht glatt, sondern vom Meerwasser zerklueftet). Wir sind einfach an einer Stelle runter ans Wasser geklettert und dann ab ins Wasser, wer will sich schon in die Sonne legen?
Thomas hat seine extra spezial Bergsteigerfreeclimbingtaucherschuhe angelassen, wegen den Felsen. Toni hat die sportliche Variante gewaehlt und ist einfach per Kopfsprung ueber selbige hinweggefegt. (Toni luegt! Er hat sich feige an eine nict so steile stelle begeben, um dort sanft ins Wasser gleiten zu lassen! :-)) Die Wahrheit liegt irgendwo im Wasser, sucht sie euch selbst. Was jedenfalls feststeht ist, dass Thomas seine Schuhe unter einen Felsen geklemmt hat, weil es anscheinend doch ein wenig zu unbequem zum schwimmen ist. Nachdem wir dann ein Weilchen im Wasser gechillt haben, machte Thomas Bekanntschaft mit einer Feuerqualle. Sein Arm sieht immer noch ein wenig rot aus... aber Ihr haettet die arme Qualle sehen muessen. Die wird wohl lange keinen mehr anbrennen. Bei unserer Rueckkehr an oben genannten Felsen musste Thomas feststellen, dass seine Schuhe sich in Luft aufgeloest hatten... So schien es zumindestens. Er entdeckte sie dann nach unserem barfuss Aufstieg im nahbeihen Wasser. Er stuerzte sich todesmutig die Klippen hinab um sie zu retten (seltsamerweise will er diese "Verschoenerung" der Wahrheit nicht berichtigen...).
Anschliessend ging es zum interessanten Teil... die Westseite von Malta... Um es kurz zu fassen es gibt da zwei Dinge die interessant waren... Fels, Fels und Fels (das war eins) und Toni wie er gegen die Wellen ankaempfte, die ihm wie zu erwarten war ein wenig zu setzen. Aber wir haben beides ueberwunden und sitzen nun frisch gestaerkt hier im Internet-Cafe "Cybersurf".
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