Das Prinzip, dass man Zuhause in der Fahrschule lernt nennt sich vorrausschauendes defensives Fahren. Um so schneller man faehrt um so weiter schaut man nach vorne um eventuelle Gefahrensituationen zu erkennen und seine Geschwindigkeit anzupassen um einen Unfall zu verhindern. Wie wir alle aus eigener Erfahrung wissen, funktioniert das im Allgemeinen ganz gut.
Hier in der Gegend (um ehrlich zu sein einfach im Ganzen Sueden) ist ein etwas anderes Verfahren in der Praxis zu erkennen. Wir haben es auf den Namen "Agressives Fahren mit vorrauschauendem Hupen" getauft.
Es funktioniert ganz aehnlich wie unseres, nur ein klein wenig anders. Man faehrt so wie man Lust hat, und haelt sich ungefaehr an Fahrbahn und Geschwindigkeit (bei dem einen mehr bei dem anderen weniger) und sobald man auch nur den Hauch einer Gefahr erkennt oder auch nur vermutet hupt man wild und drueckt aufs Gas um der Gefahr zu entgehen. Abgeschlossen wird das erfolgreiche Fahrmanoever dann durch ein wiederholtes Hupen zum Abschied.
Funktioniert in der Praxis auch sehr gut. Gestern haben wir gesehen was passiert, wenn man keines der beiden Verfahren einsetzt. Da ist naemlich ein Wagen hinten auf einen stehenden Bus aufgefahren. War allerdings nicht unser Bus.
Also, hupen oder gucken. :-)